Versicherungskunden müssen beim Vertragsabschluss umfassend über ihre Rechte aufgeklärt werden. Dies geschieht auch durch sogenannte Widerrufsbelehrungen. Wenn die Versicherung den Versicherten bei den damaligen (zwischen 1994 und 2007) Verträgen gar nich

Versicherungskunden müssen beim Vertragsabschluss umfassend über ihre Rechte aufgeklärt werden. Dies geschieht auch durch sogenannte Widerrufsbelehrungen. Wenn die Versicherung den Versicherten bei den damaligen (zwischen 1994 und 2007) Verträgen gar nicht oder fehlerhaft belehrt hat, können die Versicherungskunden heute noch widersprechen. Da es eine Vielzahl von Formulierungen bei Widerrufsbelehrungen gibt, ist nicht einfach, entsprechende Fehler zu entdecken. Zuerst spielen auch Formfragen eine große Rolle, so muss sich die Widerrufsbelehrung deutlich vom übrigen Text abheben und darf nicht in den Versicherungsbedingungen versteckt werden. Weiter muss bei Versicherungsverträgen, die 2002 und später abgeschlossen wurden, in der Widerrufsbelehrung auf die Textform des Widerspruchs hingewiesen werden. Hier reicht zum Beispiel auch eine E-Mail aus, um seinen Widerspruch gegenüber der Versicherung zu erklären. Bei früheren Versicherungsverträgen musste der Widerspruch in Schriftform erklärt werden. Ebenso ist der Hinweis in der Widerrufserklärung erforderlich, dass es ausreicht, wenn der Widerspruch innerhalb der 14-Tagesfrist (ab 2004 30 Tage) abgesandt wird und nicht innerhalb dieser Frist beim Versicherungsunternehmen eingehen muss. Dies sind nur wenige Beispiele für Fehler in den Widerrufsbelehrungen. Wurde nicht oder fehlerhaft belehrt, können die Versicherungskunden heute noch widersprechen. Das Widerrufsrecht ist nicht erloschen! Der Versicherte hat ein sogenanntes ewiges Widerrufsrecht und kann mit Gewinn aus seiner Lebens- oder Rentenversicherung aussteigen!

Noch Fragen? Jetzt Klarheit verschaffen und Ihre Widerrufsbelehrung prüfen lassen! Fordern Sie noch heute Ihre kostenlose Ersteinschätzung an! Starten Sie jetzt! So einfach funktioniert es!